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Jahreshauptversammlung 2016
Die diesjährige Jahreshauptversammlung (JHV) hatte nach der Eröffnung durch die 1. Vorsitzende, Melanie Cammann, als nächsten Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ auf der Agenda; vorher gedachte die Versammlung in einer Gedenkminute aber an das leider verstorbene Mitglied Dietmar Wirthgen.
Für langjährige Vereinszuge-hörigkeit wurden anschließend geehrt: Detlef Bochnig (25 Jahre), Burkhard Harms (30 Jahre), Erich Bernatek, Manfred Holstein, Jörn Luttermann, Klaus Müller, Hans-Helmut Pahls und Henning Witte (alle 40 Jahre). Ilse Gaidischki gehört der P.V.W. seit 50 Jahren an und Walter Alpers ist seit 70 Jahren (!) Angehöriger unseres Vereins. Die anwesenden Geehrten erhielten den Applaus der Versammlung.
Mit einem Dank an die Vorstandsmitglieder und allen unermüdlichen Helfern aus den Reihen des Vereins trug Melanie Cammann den Vorstandsbericht für das vergangene Jahr vor. Sie führte u.a. aus, dass mehrere Vorstandsmitglieder an Qualifix-Bausteinen des KSB Celle teilnahmen. Im Weiteren stellte sie die Höhepunkte des letzten Jahres, wie z.B. Osterfeuer, Ferienpassaktion, Bezirksjugendfahrt, interne Wanderfahrten und Arbeitseinsätze heraus. Besonders betonte die Vorsitzende, dass das Jugendtraining im Sommer gut angenommen wurde.
Bezüglich unserer Infrastruktur sind in diesem Jahr Streicharbeiten am Bootshaus zwingend notwendig; auch der Bootsanleger bedarf der Überarbeitung, da die Strömung des Mühlenkanals sich – bedingt durch in der Vergangenheit vorgenommene Baggerarbeiten – verändert hat und das Ufer unterspült. Mittelfristig wird der Neubau der Toilettenanlage beabsichtigt.
Für den sportlichen Bereich führte der Wanderwart, Jan-Hendrik Cammann, unter anderem aus, dass man an 14 Gemeinschaftsfahrten aus dem Programm des Deutschen Kanu Verbandes teilgenommen habe. 5.580 Km wurden gemäß Vereinsfahrtenbuch in der letzten Saison erpaddelt. Für den Wettbewerb um das Wanderfahrerabzeichen wurden 12 Fahrtenbücher mit 3.611 Km eingereicht; damit wurde im Kanubezirk Lüneburg der 14 Rang belegt. An Einzelergebnissen ragen heraus: in seiner Klasse paddelte Endrik Esser 517 Km und belegte damit Rang 4. Mit 1.056 Km belegte Jan-Hendrik Cammann in der Herrenwertung den 30. Platz. Burkhard Esser jun. erreichte Platz 62 (665 Km) und Ralf Weist erzielte mit 461 Km den 83. Platz. Der Wanderwart führte weiterhin aus, dass für die laufende Saison nur noch das elektronische Fahrtenbuch zu führen ist; entsprechende Arbeitshinweise wurden verteilt.

Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder der Paddel-Vereinigung Wienhausen (von links): Ilse Gaidischki (50jährige Mitgliedschaft), Hans-Helmut Pahls, Jörn Luttermann und Henning Witte (alle 40 Jahre) mit der 1. Vorsitzenden Melanie Cammann. Die weiteren Geehrten konnten aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein.


Melanie Knoop machte anschließend Ausführungen zu den Kassen- und Haushaltsangelegenheiten. Sie stellte fest, dass Beitragserhöhungen derzeit nicht erforderlich sind. Daran anschließend wurde auf Antrag dem Vorstand Entlastung erteilt. Nach den erforderlichen Wahlen des erweiterten Vorstandes ergibt sich folgende Ämterverteilung:
1. Vorsitzende: Melanie Cammann, 2. Vorsitzender: Rainer Esser, Schriftführer: Andreas Knoke, Kassenwartin: Melanie Knoop, Jugendwart: Lukas Strothmann, Pressewart: Hans-Hermann Cammann, Wanderwart: Jan-Hendrik Cammann, Sportwart: Nils Storm, Bootshaus-/Gerätewart: Jakob Martens, Bootswart: Christian Esser, Beisitzer: Dagmar Rode, Friedhelm Torney und Christof Uhlemann.
Dirk Samson wurde in den Ehrenrat gewählt; Robert Miemert und Ralf Weist werden zukünftig die Kasse prüfen.
Nachdem der Punkt „Verschiedenes“ zügig abgearbeitet war, wurde die JHV geschlossen. Im Anschluss verbrachte man noch einige Zeit in gemütlicher Runde im Bootshaus.
Hans-Hermann Cammann (Pressewart)

Nachruf

Die Paddel-Vereinigung Wienhausen von 1932 e.V. trauert um sein

Ehrenmitglied

Walter Alpers

der im Alter von 86 Jahren von uns gegangen ist.
Walter war seit 1946 Mitglied in der PVW und einer der Ersten, die nach dem Krieg dazu beigetragen haben, dass das aktive Vereinsleben wieder aufgenommen werden konnte.
Wir danken ihm für seine 71jährige Treue und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Paddel-Vereinigung Wienhausen von 1932 e.V.
  Der Vorstand

Spreewaldfahrt der PV Wienhausen vom 08.-15.10.2016
In die Nähe von Cottbus hat es uns (9x PVW + Hund + 1x CKW) verschlagen, in das kleine Städtchen namens Burg. Der dortige Kneipp-Campingplatz war einigen von uns bereits bekannt und für „sehr gut“ befunden worden. Wir übernachteten zum Teil in Wohnwagen, in Campingbussen und in einem der dortigen Camping-Gurkenfässer.
Ansporn für unsere geplanten Paddeltouren in den Fließen des Spreewaldes war das zu erlangende Spreewaldabzeichen. Je nach Anzahl der erreichten Kontrollpunkte konnte man dies in Bronze, Silber oder Gold erhalten.
Unsere Touren führten uns durch die wunderschöne Landschaft, hübsche alte Dörfer, vorbei an Seeadlern, oder dem Gasthaus Wotschofska (dem ein oder anderen vielleicht bekannt aus den Verfilmungen der Spreewaldkrimis).
Um beim Paddeln nicht unterfordert zu werden, nutzten wir oft die selbst zu bedienenden Schleusen, halfen Dagmar beim Geocaching oder genossen einfach die Landschaft während der diversen Stops, weil die Männer eine Biopause benötigten.
Als es für unseren Geschmack doch einmal zu stark regnete, durchquerten einige von uns den Fürst-Pückler-Park bei Schloß Branitz bei Cottbus, erkundeten das Freilandmuseum Lehde oder machten einen Stadtbummel durch Lübbenau. Dort statteten wir der Modedesignerin Sarah Gwiszcz mit ihrem Modelabel „Wurlawy“ einen Besuch ab, wobei die Männer in unserer Runde doch das Brauhaus „Babben“ vorzogen.
Am schönsten Tag der Woche radelten wir durch die Umgebung von Burg, Leipe und Lübbenau und waren überrascht, als nachher 30 km zusammen kamen.
Nach unseren Paddel- oder Erkundungsstouren der Umgebung hielten wir die müden Körper mit geselligen Grillabenden, genügend Gerstensaft oder kulinarischen Köstlichkeiten der Region am Leben. Außer den berühmten Spreewaldgurken, probierten wir beispielsweise leckere Hefeplinse, Grützblutwurst (dort besser bekannt als „Tote Oma“) oder Leinöl.
Die doch kühlen abendlichen Temperaturen bekämpften wir dabei mit ausreichend vorhandenen Butangasflaschen im Vorzelt (Danke an Rainers neue Errungenschaft), dem ein oder anderen Becher (Glüh-)Wein und dem Sauna- bzw. Wellnessangebot des Campingplatzes.
Schön war’s, bis zum nächsten Mal… wir haben übrigens das silberne Spreewaldabzeichen erpaddelt ;-)
Henrike Lilje


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